Wie kann ich Stress reduzieren? - Teil 2 mit Sebastian Purps-Pardigol (Folge 88)

Shownotes

Welche Methoden wirken stressreduzierend? Sebastian spricht mit Suse und Tim über die Wirkung von Achtsamkeitsmethoden und verschieden Meditationsformen auf das erleben von Stress.

Wir wollen von Sebastian wissen, welche Methoden wirklich wirken, um Stress zu reduzieren. Sebastian stellt uns zwei verschiedene Meditationsformen aus dem Bereich Achtsamkeitstraining vor. Was das Kultivieren von Zugewandtheit und Nächstenliebe damit zu tun hat, erfährst du in unserer aktuellen Podcast Folge.

Sebastian erklärt uns auch, welche Sportarten stressreduzierend wirken können und was dabei bei uns im Körper passiert.

Ein besonders starkes "Tool" zur Stressreduktion ist unser Atem, sagt Sebastian und erklärt uns wie wir unseren Atem nutzen können, um Stress im Alltag zu reduzieren.

Wir sprechen auch über die Ursprünge dieser Methoden, was Spiritualität damit zu tun hat und warum sich die Wissenschaft in den letzten Jahren mit den Methoden und dem Thema Achtsamkeit zur Stressreduktion intensiv beschäftigt hat.

Wenn du Interesse an stressreduzierenden Methoden aus dem Achtsamkeitstraining hast, dann höre am besten gleich mal in unsere neue Podcast Folge rein!

Transkript anzeigen

00:00:00: Wenn wir heute etwas Unangenehmes erleben, was machen wir?

00:00:03: Am besten... Früher sind die Leute shoppen gegangen.

00:00:06: Heutzutage gucken sie YouTube.

00:00:08: Wir lenken uns ab!

00:00:10: Also wir gucken immer dass wir etwas erleben das sich angenehm anfühlt weil wir von dem unangenehmen ausweichen weil wir es nicht spüren möchten.

00:00:19: Einer der Hauptgründe und der unseren Körper quasi eine Disbalance bringt ist Stress heutzutagen.

00:00:27: Herzlich willkommen bei agile soul Deinem Podcast, der Agilität für dich erlebbar macht.

00:00:37: Was können wir so vorsorglich für uns tun?

00:00:39: Also wenn ich generell gesund bleiben hatte immer viel mit Fitnessaktivitäten zu tun, wenn es so körperliche Fitness ist.

00:00:48: aber es gibt ja auch Möglichkeiten den Geist einfach also das Stressniveau einfach zu senken.

00:00:57: durch zum Beispiel Achtsamkeitstechniken gibt es ja.

00:01:03: Aus der Achtsamtkeitsforschung ist auch viel im Bereich Embodiment, also wie kann ich gut mit mir selber umgehen?

00:01:11: Da fließt auch viel aus dem Meditationsbereich mit rein.

00:01:14: Also ganz viele Techniken die ich nutzen kann besser für mich in Stresssituationen, mich selbst wieder beruhigen zu können und damit auch langfristig durch diese Übungen ähnlich wie beim Sport mir auch so ein Stress reduzierende Kompetenz anzureignen.

00:01:35: Ja also ich bin großer Freund von Meditation macht das auch viel mit Bürgskräften und Unternehmen und im Grunde... Also wenn wir uns diese drei Ebenen anschauen haben wir Geist Gehen, Körper.

00:01:49: Körper ist ja oftmals wie du es schon genannt hast.

00:01:53: also was super hilft ist natürlich Sport.

00:01:55: Was super hilft is regelmäßiger Schlaf.

00:02:01: Sorry, das zu sagen.

00:02:02: Aber es sind wenig Alkohol für viele Menschen die das gerne anders haben.

00:02:07: aber das sind alles Dinge, die ich auf einer körperlichen Ebene tun kann.

00:02:12: wir gehen in unserem Buch auch nochmal ganz tief an das Thema Ernährung rein und so zeigen welche Nahrungsmittel sind günstig?

00:02:20: Welche sind weniger eher ungünstig?

00:02:23: Wenn wir jetzt aber auf die Ebene von Geist- und Nervensystem schauen Gibt es auf der einen Seite Meditation und da gibt es im Grunde genommen zwei Formen von Meditation, die richtig gut untersucht sind.

00:02:38: Das eine ist die sogenannte Achtsamkeitsmeditation Und da haben wir das Glück hier in Deutschland, eine ganz wunderbare Wissenschaftlerin zu haben, Britta Hölzel.

00:02:48: Die habe ich, glaube ich schon im Jahr zwei Tausend vierzehn für mein erstes Buch Führen mit hier ein Interview und ihr habt sie jetzt vor einem halben Jahr auch wieder getroffen.

00:02:55: Ich treff die oder spreche sie alle paar Jahre.

00:02:57: Warum ist Britta so außergewöhnlich?

00:02:59: Weil Sie an einer bahnbrechenden Studie im Jahr zweitausend elf, glaube durchschnittlich gestresste Menschen eingeladen hat.

00:03:16: Man hat sie alle in so einen Hirnscanner gesteckt und hat eine Gruppe wieder nach Hause geschickt, der anderen hat man Achtsamkeitsmethoden gezeigt.

00:03:25: Und nach acht Wochen kam die dann alle wieder.

00:03:28: und dann hat man sich die Gehirne dieser Menschen angeschaut und man konnte sehen dass die Person, die die acht Wochen lang regelmäßig für zwanzig Minuten pro Tag Achtsammkeits Praktiken angewendet hatten.

00:03:40: Die hatten signifikante Veränderungen in der Struktur des Gehirns.

00:03:44: Beispielsweise konnte man sehen, dass die Amygdala – die kennt ihr ja inzwischen, das ist dieser Gefahren riecher dieser Emotionsverarbeitende Teile unseres Gehirnens – kleiner geworden.

00:03:53: Man konnte sehen, daß der Hypokampus, der Teile über den ich vorhin sprach und unter Stress schrumpfen kann, größer geworden wurde.

00:04:01: Man hatte gesehen, dass Teile des Gehörns die Serotonin produzieren.

00:04:05: Serotonin ist ein wunderbarer Neurotransmitter für persönliches Wohlempfinden.

00:04:12: Diese Teile, die Serotoninen produzierten sind größer geworden.

00:04:15: Also nach nur acht Wochen regelmäßiger Achtsamkeitspraxis konnte man signifikante Veränderungen in der Struktur des Gehirns feststellen – das ist das was man auf Nervenzell und Gehährnebene sah.

00:04:26: Und wenn man die Menschen dann intervierte... und dass es sowohl bei der Studie als auch bei den Pritter dabei war aber auch bei dem meisten anderen Studien Du kriegst auf so einer persönlichen, geistigen Ebene erzählen dir die Menschen ganz oft.

00:04:41: Ich bin zufriedener!

00:04:42: Ich bin glücklicher mit meinem Leben.

00:04:44: ich bin fokussierter und gelassener.

00:04:46: Ich stresst berührt mich nicht mehr so sehr.

00:04:50: Also das ist eine der mit am besten untersuchtesten Meditationsformen, die sogenannte Achtsamkeitsmeditation.

00:04:57: Die ist ja so gigantisch erfolgreich... vor vielen Jahren schon Unternehmen wie Google oder SAP angefangen haben, eigene Achtsamkeitsprogramme einzuführen.

00:05:09: Und der Peter Bostelmann, der Global Chief Mindfulness Officer von SAP erzählte mir mal, er sagt Sebastian wir haben ein externes Ordet machen lassen und wir konnten sehen dass jeder Dollar den wir in unser Achtsamtkeits-Programm quasi reingesteckt haben, haben wir als zwei Dollar zurückbekommen durch... oder verbesserte Produktivität.

00:05:32: Die zweite Form von Meditation, die habe ich bei meinem vorletzten Buch hier – ich zeige mal Bücher!

00:05:40: Bei Leben mit Tieren habe ich die sogenannte Metameditation, ein ganzes Kapitel für Gewettmit, weil die Metameditation eine der Formen von Meditation ist, die das Gehirn auf die schnellste Art und Weise verändern.

00:05:56: Es gibt Neurowissenschaftler heißt Richard Davidson zur Jahrtausendwende angefangen mit dem Dalalama sehr eng zusammenzuarbeiten und der, untersucht seit fünfundzwanzig Jahren in seinem Labor in Wisconsin Medicine Menschen die irgendwelche Form von mentaler Arbeit machen.

00:06:13: Und von ihm stammt so ein schönes Zitat das lautet It's if our brain is primed for love.

00:06:20: Es ist so als wäre unser Gehirn darauf vorbereitet Liebe zu lernen.

00:06:24: Und was er damit meint ist, von all die Meditationformen, die er untersucht hat.

00:06:28: Ist die Metameditation Die Meditation, die am schnellsten zu positiven Veränderungen gehören für und Metta Man beschreibt es auch als loving kindness.

00:06:39: meditation also liebende Gütemeditation funktioniert so dass man über ein mehrschrittigen Prozess So einen Zustand von Zugewandheit Wärme Manche Menschen können es auch Liebe nennen.

00:06:53: Ich benutze den Begriff liebende Güte, sehr seltenen Business-Kontext weil da bei manchen Menschen vielleicht ein bisschen komisch ankommen könnte.

00:07:01: aber wenn ich sage loving kindness das funktioniert noch und erlebe das aber dann mit Führungskreifen mit denen ich arbeite loving kindness Meditation mache als nicht erobener ist.

00:07:12: Nicht so, dass wenn ihr mich kennenlernt, mache ich gleich Lawing-Kindness aber wenn ich es über mehrere Monate mit denen zusammenarbeite dann zeige ich Ihnen irgendwann Lawing Kindness Meditation und meine Erfahrung ist das es viele Menschen sehr berührt wie gut sich das anfühlt wenn sie plötzlich in sich ein Gefühl von Liebe und Zugewandheit kultivieren.

00:07:31: Und das Schöne bei dieser Lawingkindness Meditation ist, dass man weiß dass wenn wir das regelmäßig praktizieren erhöht das unsere Stressresistenz, gerade im Kontext vom psychoemotionalen Stress.

00:07:46: Also der Stress den wir mit anderen Menschen erleben wird den erleben wir deutlich weniger stressreich wenn wir regelmäßige Metta Meditation anwenden.

00:07:56: also das sind so.

00:07:59: zu deiner Frage was kann man präventiv machen?

00:08:03: Eine dieser beiden Meditationen könnte man regelmäßig praktizieren und wir wissen aus der Forschung, dass das zu signifikanten Veränderungen in der Struktur des Gerns hört.

00:08:15: Also wenn ich das richtig verstehe sorgt wohlwollend anderen gegenüber.

00:08:20: also würde die Meditation tatsächlich übersetzen für eine Reduktion von Stress.

00:08:26: Es ist eigentlich quasi selbstliege um die Ecke.

00:08:31: Ja, pass auf.

00:08:34: Ich erkläre euch kurz die Methameditation.

00:08:35: Es gibt die Methalameditation.

00:08:37: im Grunde genommen hat die fünf Schritte.

00:08:39: Der erste Schritt... Also es gibt verschiedene Varianten und ich erkläre jetzt eine Variante.

00:08:44: Ich habe damals für mein letztes Buch mit Mathiore K gesprochen.

00:08:48: Mathiores K ist ein enger Vertrauter des Deiler Lama und war einer der ersten Mönche, die nach Wisconsin geflogen sind, um sich dort untersuchen zu lassen.

00:08:57: Und er ist ein bisschen neben dem Dalalama einer der bekanntesten tibetisch-bolistischen Männchen.

00:09:02: Der hat die Metameditation beispielsweise mal in Davos auf dem World Economic Forum.

00:09:07: Hat er das mal gezeigt?

00:09:09: Also Metameditation also eine Variante davon.

00:09:13: Erstens ich denke an allen Menschen denen ich liebe und lasst dann dieses Gefühl von Zugewandtheit, Wärme, Liebe in mir so richtig groß werden.

00:09:25: So für vielleicht eine halbe Minute in der Minute.

00:09:28: Es gibt dann noch mehrere Sätze die man sich sagen kann und dieses Gefühl zu intensivieren erkläre ich alles im PDF.

00:09:34: Dann bleibe ich in diesem Zustand von Liebe Die nächste Person an dich denke Und da sind wir bei mir selbst.

00:09:43: Ich denke dann an mich selbst.

00:09:46: Also ich bleibe in diesem Zustand von, wie es sich anfühlt wenn ich an meinen kleinen Sohn oder mein Großvater oder wen auch immer ich liebe.

00:09:54: Ich bleibe mit diesem Zustands von diesem Gefühl und denke an mich selbst... ...oder an einen Teil von mir selbst weil für manche Menschen ist das schwierig an sich selbst zu denken und dann das Gefühl von Liebe zu spüren.

00:10:04: Dann bleibe ich dabei, dann kommt die dritte Person guter Freund da wieder eine Minute lang.

00:10:09: Vierte Person ist eine neutprale Person, vielleicht ein Kassierer an der Kasse den ich heute begegnet bin oder Nachbarn oder jemand.

00:10:16: Und die fünfte Person ganz wichtig ist jemand mit dem es gerade richtig schwierig ist und ich bleibe dann auch bei dieser Person mit diesem Gefühl von zugewandertem Liebe.

00:10:26: und das Interessante ist dass wir... Ich habe ja vorhin darüber gesprochen wie wichtig Verbundenheit ist.

00:10:33: also Verbundenkeit ist ein neurobiologisches Grundbedürfnis was wir alle in uns tragen Wenn ich regelmäßig Lavinkainnes Meditation praktiziere.

00:10:42: Ist es so, dass ich dieses Gefühl von Verbundenheit in mir kultiviere ohne das sich jetzt in der Außenwelt irgendwas verändern muss?

00:10:52: Das ist das Paradoxe!

00:10:53: Ich bin alleine mit mir macht diese Meditation regelmäßig und plötzlich verändert sich mein Gefühl wie ich anderen Menschen in der außenwelt bekäckne.

00:11:06: Und ich erinnere mich noch, Mathieu erzählte das mal.

00:11:08: Er war an einer Konferenz, da war glaube ich ein Priester und Rabi und er... ...und ich glaub der Rabi oder der Priester sagte, Mensch ist so interessant.

00:11:16: wir reden in unserer Religion immer über Nächstenliebe aber wie macht man das denn?

00:11:23: Also ihr im tibetischen Buddhismus oder überhaupt einen Buddhismus mit dieser Metameditation habt ja eine richtige Methode wie man Nächtenliebe in sich kultivieren kann.

00:11:35: Bei Nächstenliebe kann man ja zum einen quasi durch ein Verhalten zeigen, aber viel schöner ist es natürlich wenn man das in sich spürt.

00:11:42: und das gelingt durch die Metameditation.

00:11:45: und ich zeige dass... Ich mache einmal im Jahr mit dem Dennis Schand von der Haspa so Kulturwandeltools Trainings wo ich den Leuten ganz viele Tools für Kulturwandelprozesse an die Hand gebe.

00:11:55: Und ich zeig ihnen immer die Metameditation weil ich sage ganz ehrlich Wenn ihr in Kulturwandelprozessen seid ihr werdet soviel Gegenwind haben Ihr werdet zu viel Reibereien haben gibt so viel Konfliktpotenzial.

00:12:05: Ich zeige euch jetzt ein Tool, mit dem ihr es schafft, euch selbst in so einer Situation oder in so einem Prozess innerlich zu

00:12:14: stabilisieren.".

00:12:15: Ja das ist die Antwort.

00:12:17: War das die Antwort auf deine Fragen?

00:12:20: Ich hätte noch eine Frage zusätzlich.

00:12:23: Du hast eben auch gesagt, Sport wäre das.

00:12:26: Gibt es da so Sportarten wo du sagst sie sind besonders günstig?

00:12:30: also... Beispielsweise, wo ich mich völlig auspauere oder sind es eher so die sanfteren Varianten?

00:12:39: Ganz wichtig, wo du stehst.

00:12:40: Wenn du jemand bist der schon voll sagen wir mal Du bist wirklich... Sorry, man hat mir einfach gesagt, du bist am Arsch weil du quasi kaum noch Kortisolasche bist total erschöpft.

00:12:50: also was Sanftensport?

00:12:53: jede Art von Stress sollte vermieden werden wenn du jemand ist Der sagt, okay ich habe grundsätzlich... Also unser neues Buch, ich halte es mal kurz in die Kamera heißt Die drei Säulen der Gesundheit.

00:13:09: Und diese drei Sollen über die wir dort schreiben sind zum einen die Metochondrien.

00:13:14: das sind die Energiekraftwerke unseres Körpers.

00:13:16: Es sind die stillen Entzündungen und es sind die Oxidanzen.

00:13:19: also die Oxidanzen sind sowas wie die kleinen Krieger, die wir in unserem Körper haben Wenn wir über die Metohondren nachdenken haben.

00:13:29: Mitochondrien sind Energiekraftwerke, das sind kleine Mitbewohner in unseren Zellen.

00:13:33: Neunzig Prozent der Energie die wir produzieren, produzieren die Mitoachondrien.

00:13:37: Nur zehn Prozent der Gesamtenergie unseres Körpers können unsere Zellen selbst produzieren und diese Metochondrien werden im Laufe der Zeit bei manchen Menschen ein bisschen schneller, bei manche Menschen ein bißchen langsamer dysfunktional.

00:13:49: Das heißt sie arbeiten nicht mehr so gut.

00:13:52: Und das Resultat ist wenn ich nicht mehr viel Energie produziere dann je nachdem.

00:13:57: also bin ich vielleicht erschöpft.

00:14:00: Wenn die Mitochondrien in den Immunzellen nicht mal so gut funktionieren, dann kann ich Krankheiten nicht mehr so gut abwehren.

00:14:09: Je nachdem wo sie gerade dysfunktional sind und Sport ist eine wunderbare Möglichkeit um die sogenannte mitochondriale Biogenese die Neuproduktion von mitochondrien aufzubauen.

00:14:25: Wenn das für dich ein Thema ist, wenn du sagst okay mehr Energie langfristig wäre richtig gut.

00:14:31: Dann empfiehlt sich Ausdauertraining dreimal die Woche in so einem sogenannten Zone II Bereich.

00:14:39: Zone II erkennst du dass du gerade dich gerade noch so unterhalten könntest.

00:14:45: Es gibt, wir wissen das aus dem Profiratsport.

00:14:48: Da hat man einfach über Jahre zusammen mit Mitochondrien-Wissenschaftlern gearbeitet und hat geschaut wie man die Leute trainiert und welchen Einfluss das quasi wiederum auf die Mito Chondrientichte hat.

00:14:59: Und wir wissen dass das eine was wunderbar hilft ist Zone II Training.

00:15:04: zwei bis dreimal die Woche idealerweise ne halbe Stunde bis zu einer Stunde Volumdichte der Metochon drin.

00:15:11: Und dann, wenn man mag, kann man noch diese intermitierenden oder diese intermittierende Trainings einbinden wo man so dreißig Sekunden Vollgas gibt sich wieder kurz entspannt.

00:15:24: Dreißig sekunden wie heißen die HIIT Trainings?

00:15:27: Genau HIIT Training und die beiden in Kombination sind so dass das ideale was du tun kannst für für deine Mittelhandel.

00:15:37: Es gibt aber noch was anderes, was wichtig ist Sport.

00:15:42: ich habe über die Stellenentzündung gesprochen.

00:15:44: Sport ist ein unglaublich cooles Tool sozusagen um Entzündungsprozesse in deinem Körper zu regulieren.

00:15:54: Wir haben auch ein ganzes Kapitel zur Sport geschrieben und erklären dass unsere Muskeln im Grunde genommen die größten Drüsen in unserem Körper sind die gesunde Botenstoffe ausschütten, so genannte Myokine.

00:16:08: Und Myokines sind Botenstoffe, die irgendwo im Körper ganz positive Dinge anrichten.

00:16:14: beispielsweise ist eines der bekanntesten Myokinen das ausgeschüttet wird ist das sogenannte Interleukin-Sex.

00:16:23: Die, die das Interleulkin-Seks kennen würden sagen oh oder was doch eigentlich ein Entzündungsbodenstoff.

00:16:27: das Paradoxes ist leicht erhöhtes interleukinsex es tatsächlich Ungünstig, weil das zeigt UU durch.

00:16:33: Ich habe Entzündung aber wenn es durch Sport in einem ganz hohen Maß ausgestattet wird kriegt es eine paradoxe Wirkung und es wirkt plötzlich entzündungshemmend.

00:16:44: also regelmäßiger Sport sorgt dafür dass wir entzünden hemmende Bodenstoffe ausschütten.

00:16:50: Deswegen musst du halt immer schauen, was ist so gerade dein Thema.

00:16:53: Wenn du sagst totale Erschöpfung ich komme kaum hoch dann würde ich keinen HIET Training machen sondern würde ich ein Training machen was dich grad so bisschen also wo du so ein bisschen in Bewegung kommst aber ich werde jetzt nicht Boxen gehen oder ich würde jetzt nicht Seil springen oder so.

00:17:08: wenn du aber sagst auch mein Energiesystem ist eineermaßen okay und dann kannst du auch gerne ein bisschen mehr Gas geben.

00:17:18: Das war sehr hilfreich ja?

00:17:19: Gerne!

00:17:21: Wir haben noch etwas anderes.

00:17:22: Und zwar hatte Tim ja vorhin gefragt, was kann ich da noch machen?

00:17:26: Ich habe jetzt über Meditation gesprochen und es gibt Leute, die haben keinen Bock auf Meditation.

00:17:30: Die sagen, sie kriegen nicht hin, das ist nicht meins, es ist isoterisch, lass mich ruhig!

00:17:34: Dann ist eine wunderwunderbare Möglichkeit mit dem Atem zu arbeiten.

00:17:39: Wir haben auch ein ganzes Kapitel zum Thema Atem, eines meiner Lieblingskapitel in dem Buch.

00:17:43: Weil Atem ein so unglaublich mächtiges Tool ist mit dem ich in meinem Körper ganz viel verändern kann.

00:17:52: Beispiel es gibt bestimmte Atemmethoden.

00:17:56: wenn ich die regelmäßig praktiziere führen sie auch zu Veränderung der Struktur im Gehirn.

00:18:02: Das ist total irre!

00:18:03: Ich muss noch nicht mehr meditieren.

00:18:06: lasst es, dann nehmt euch ein Abendheimer und führt bestimmte Atemmethoden aus.

00:18:13: Also eine Methode die wir in dem Buch auch erklären ist diese zehn Sekundenatmung, das ist eine Atmung die kommt ursprünglich aus Tibet, die bei manchen tibetischen Mantren genutzt wird, die aber auch bei der Rezitierung von Rosenkranzgebeten verwendet wird.

00:18:31: Man merkte das interessanterweise, wenn Menschen sowohl diese Mantren als auch die Rosenkranzgebete praktizieren.

00:18:38: Dass sich im Gehirn dieser Menschen was verändert.

00:18:41: und hat man aber eine Dritte Interessanter Weise in italienischer Wissenschaftler gewesen der halbe der so aus dem Katholizismus hatte seine Rosenkrans Gebete genommen dann hat er aus Tibet diese Mantre genommen und da hat er ne dritte Gruppe von Leuten gehabt.

00:18:54: Die haben einfach nur mit einem Rhythmus von ungefähr zehn Sekunden pro Atemzyklus gearbeitet.

00:19:01: Und was dann geschieht, ist etwas sehr außergewöhnliches.

00:19:07: Nämlich man kann sehen dass ich unmittelbar nach einigen Minuten die Durchblutung im Gehirn verändert und wenn man Menschen in den Hirnscanner steckt und sie zu Beginn und nach ein paar Wochen nochmal untersucht, kann man sehen das sich innerhalb einiger Wochen tatsächlich auch Strukturen im Gehören verändert haben.

00:19:28: also insbesondere Die Netzwerke des präfrontalen Cortex, die die Amygdala regulieren haben sich ausgeprägt.

00:19:37: Das heißt emotionale Impulse können besser reguliert werden und es gibt klinische Untersuchungen wo man sieht dass Menschen mit Depressionen oder mit Angststörungen wenn sie über einen längeren Zeitraum diese Atemmethode anwenden haben sie deutlich geringere Symptome von Angststörung und Depression.

00:19:57: unter neurobiologischer Hintergrund ist Der Teil unseres Gehirns, der für diese Verarbeitung von Emotionen verantwortlich ist, ist eine Gefahrenrichter.

00:20:09: Dieser Ermögterler bedeutet besser herunterreguliert durch den Präfrontaren Cortex und das geschieht dadurch dass man nichts anderes tut als jeden Tag für zwanzig Minuten diese Atemmethode anzuwenden.

00:20:22: Und das ist etwas was du präventiv machen kannst um einfach mit dem Stress des Alltags besser umzugehen.

00:20:31: Das kannst du es aber auch machen, wenn's dir schon nicht mehr so gut geht wo du merkst, ich bin deutlich sensibler als ich sein wollte.

00:20:38: Dann probier diese Technik aus und jetzt können wir noch tausend Sachen erzählen was wir auf körperlicher Ebene machen können, aber ich dachte ihr fragt einfach was ihr wissen wollt.

00:20:49: Ich bin total spannend dass ganz viele Dinge die für so eine... für so eine emotionale Hygiene und auch für eine Stresshygiene tatsächlich aus dem Spirituellen kommt.

00:21:04: Das finde ich total spannend, in der ganzheitlich der Institution sage ich mal, ich finde das sehr erstaunlich aber tatsächlich sehr viele Rituale ja auch oder genau was du sagst Die Dinge, die man als Rituale hat und lebt sind ja durchaus in diesem spirituellen Raum aufzufinden.

00:21:30: Und ich würde fast die These wagen dass quasi... ...die Spiritualität in welcher Form auch immer zu der Sillenhygiene beitragen kann.

00:21:44: Na das Interessante ist ja, dass die Methoden aus der Spiritualität wirken auch wenn dieses spirituelle Glaubenssystem nicht übernehmen möchte.

00:21:54: Die Achtsamkeitsmeditation, dieses MDSR, dieses Mindfulness Based Stress Reduction was ja von John Cabot Sinn damals in den Westen geholt wurde.

00:22:02: Der hat ja nichts anderes gemacht als diese alten Tradition zu nehmen alles so etwas irgendwie Spirituelles quasi abzustreifen und dann nur die reine Methode in den westen zu tragen uns.

00:22:13: es funktioniert also achtsamkeit Meditation also MDS R ist ... ist ja an ganz vielen Kliniken damals in den USA getestet worden, mit unglaublich positiven Ergebnissen.

00:22:25: Mit Angststörungen bei chronischen Schmerz... ... bei ganz vielen anderen chronifizierten Erkrankungen und deswegen kam die Neurowissenschaftler überhaupt erst auf die Idee das mal genauer zu untersuchen weil man quasi aus der Klinik schon gesehen hat.

00:22:39: wow MBSR scheint richtig heilsam zu sein.

00:22:44: Also ist quasi an der Religiosität, die Spiritualität eigentlich der Schlüssel.

00:22:51: Ja oder jetzt müsste man darüber sprechen was es eigentlich war?

00:22:55: Du kannst sagen es gibt eine Methode und du kannst diese Methode natürlich in den spirituellen Rahmen einbinden Und für manche Menschen ist das auch total wichtig dieser Einbildung in den spiritualen Rahmen.

00:23:04: Aber das Interessante ist dass es rein biologisch wirkt selbst wenn das dahinter liegen geglaubenssystem jetzt nichts für dich ist.

00:23:14: Ja, und das finde ich total spannend wenn man dann davon die Institution tatsächlich abkoppeln kann.

00:23:19: Genau.

00:23:20: Wäre aber auch eine steile These dass wenn quasi die Religiosität abnimmt der Stress zunimmt?

00:23:31: Wenn jemand trotzdem die Methodik an will also doch ja Kann sein Es sei denn die Leute nutzen die ganzen anderen Methoden.

00:23:41: Aber religiosität hat er noch einen ganz anderen Faktor nämlich diese Religiosität hat ja diesen Aspekt von diesem Gefühl des Gehaltenseins in dieser Welt.

00:23:53: Und wenn mir das fehlt, dieses Gefühl von Gehaltensein in der Welt dann ist es viel schwieriger mit den ganzen Stressoren umzugehen.

00:24:03: Deswegen ist es religiosität oder für manche es ist ein Gemeinschaftsgefühl, für mancher die Familie.

00:24:10: Für manche ist es ein spiritueller Glauben oder eine Religiosität.

00:24:14: Egal was es ist wir brauchen irgendein Gefühl von Verbundenheitsgefühl.

00:24:18: das kann helfen und manchmal wenn's richtig hart Auf hart kommt, hilft natürlich eine extrem starke Glaube.

00:24:25: Weil der mir.

00:24:27: und jetzt kommen wir auf eine Ebene die wir noch gar nicht gesprochen haben.

00:24:29: Wir können auf einer reinen geistigen Ebene kann man natürlich ganz viel tun um mit Stressoren umzugehen.

00:24:34: Und eine Methodik über die ich in dem vorletzten Buch Leben mit ihr noch gesprochen habe

00:24:41: ist

00:24:42: die ist das ist mit Grunde genommen die Bedeutungsgebung.

00:24:49: Wenn ich ein spirituelles oder stark religiöses Glaubenskonstrukt habe, kann ich manchen Erfahrungen natürlich eine ganz andere Bedeutung geben als wenn mir das fehlt.

00:24:58: Und wenn es mir für manche Menschen ist, dass Gott will mich jetzt prüfen oder er will, dass sich durch diese Erfahrung wachse oder was immer Menschen dann so in sich tragen Diese Bedeutsungsgebung kann dazu führen, dass ich diesen Stress so innerlich ganz anders verarbeite.

00:25:17: Beispielsweise mir passiert etwas und ich denke, oh mein Gott wie so immer.

00:25:20: Ich warum muss man das machen?

00:25:22: Und ich bin diese Welt ist so schwierig und keiner mag also solche Glaubenssysteme... ...für natürlich zu einer ganz anderen inneren Verarbeitung, zu einem deutlich höheren persönlichen Stress empfinden.

00:25:36: Ich finde es total spannend dass es, wo du gerade sagtest, kommt aus dem Schwierotellen Suze Das wirklich, wie du sagst, Sebastian John, also John Kabatzin das damals wirklich rausgeholt hat und basierend darauf ja dann auch sehr viele verschiedene Disziplinen sich damit beschäftigt haben wissenschaftlich.

00:25:57: Also nicht nur Neurologie sondern auch Psychologie in ganz verschiedenen Disziplin wurde dann ja untersucht.

00:26:05: ist das denn überhaupt so?

00:26:06: Wie dass da jetzt gerade so dargestellt wird war das eben Und das finde ich das Faszinierende, dass wenn irgendwas aus dem Spirituellen kommt hat es direkt so ein Gefühl von kann ja eigentlich gar nicht sein.

00:26:18: Das ist irgendwie so Hokus-Pokos oder so.

00:26:21: und jetzt wo sich so viele verschiedene Disziplinen damit beschäftigt haben und das untersucht haben muss wirklich wissenschaftlich bewiesen ist, dass es diese Wirkweise hat Und dass es wirklich aktiv zur Stressreduktion auch führt, die Methoden, die Achtsamkeitstraining bietet.

00:26:42: Finde ich total faszinierend auf der einen Seite, das ist tatsächlich funktioniert und noch faszinerender auf der anderen Seite, dass dieses Wissen schon da war bevor die Wissenschaft sich überhaupt intensiv damit beschäftigt hat.

00:26:56: Weil das Wissen ist ja Wahnsinnig alt.

00:27:01: Ja,

00:27:01: tausende Alten.

00:27:02: Die Mönche damals haben sich schon mit Meditationen, mit Achtsamkeitstechniken über Jahrtausende beschäftigt bevor die Wissenschaft überhaupt untersucht hat ob es denn Wirkung zeigen kann überhaupt.

00:27:16: Also ich mich fasziniert einfach dass das obwohl aus den Spiritellen kommt kein spiritelles braucht.

00:27:27: Ich finde das total spannend, weil genau dieses... ich bin jetzt nicht religiös.

00:27:32: Aber tatsächlich wenn man da mal so sucht nach den Ritualen, also sei das beim Sterben bei Geburten, bei Erwachsenwerden und genauso wie bei Gottesdiensten.

00:27:50: diese Ritualisierung oder Singen beispielsweise auch so ein schönes Beispiel.

00:27:55: Singen verbindet ihr total, oder singen reguliert ihr total und genau diese Dinge kann man sich ja dann genau quasi auch abgucken.

00:28:04: oder wie du sagst, man kann sie rauslösen und kann sie nutzen finde ich total spannend.

00:28:10: und das was du gesagt hast das macht man ja ganz also jetzt Sport natürlich nicht in der in einer Kirche oder einem Glauben, zumindest vielleicht die Shaolin-Männchen machen das auch.

00:28:19: Aber an sich finde ich es total spannend dass man ja sehr viel rausziehen kann und gucken kann und das dann auch nutzt.

00:28:28: Das finde ich total spannend auf der einen Seite und erklärt aber auch auf der anderen Seite weil wir die Ritualisierung ja zunehmend aufgeben.

00:28:38: also wenn ich jetzt beispielsweise antraue Trauer und in Tod denke, dann hat man ja früher einen sehr... Ich sauberhört sich jetzt ein bisschen blöd an den Kontext.

00:28:50: Aber da hat man eine sehr gute Seelenhygiene betrieben durch dieses Ritual der Bestattung von mir ist auch die Grabpflege oder was auch immer, wo es man ja jetzt zunehmend aufgibt.

00:29:03: Und ich glaube tatsächlich dass das so ein Mental Load macht.

00:29:06: Ja

00:29:06: genau!

00:29:07: Was du gerade beschreibst, ist ein ganz wichtiger Aspekt Und zwar kommt er so ein bisschen aus dem Mind-Body-Kontext, der einfach zeigt dass wir heutzutage oftmals ein hohes Maß an emotionaler Aufladung oder Ballast mit uns rumtragen und diese emotionale Aufladungen dieser emotionelle Ballast einen unmittelbaren Einfluss auf den Körper haben kann.

00:29:37: Es gibt diese wunderbare Arbeit von John Sarno, der sich damit beschäftigt.

00:29:41: Er hat ursprünglich mal angefangen mit Schmerzpatienten zu arbeiten also Menschen die Schmerzen hatten für dies eigentlich keine Erklärung haben.

00:29:50: Im Laufe der Zeit hatte er entdeckt dass das diese Menschen einfach oftmals ein hohes Maß an unaufgearbeiteten emotionalen Themen mit sich rundherum und je mehr diese Menschen begannen diese Themen aufzuarbeiten desto mehr verschwanden auch die Symptome, der die Erklärung von Sarno dahinter und das ist jetzt nicht so hoch wissenschaftlich.

00:30:13: Ich erkläre es aber nur wie ich's von ihm quasi gelernt habe, dass er sagt unser Gehirn oder unser Unterbewusstes oder wer auch immer, wie man diesen Aspekt nennen möchte trägt noch etwas in sich was so unangenehm aufgeladen ist wie im Grunde genommen durch starke körperliche Symptome abgelenkt werden von dem, was hier ist.

00:30:43: Und je mehr man quasi das, was ja quasi als emotionale Aufladung noch vorhanden ist, je mehr wir uns dämen.

00:30:51: und er sagt dass es meist unterbewusst wird – wir wissen das nicht!

00:30:54: Und je meer man beginnt dieses unterbewusste Bewusstwerden zu lassen….

00:31:02: Das Schöne ist So doof jetzt das wieder zu sagen, aber wir haben auch ein Kapitel dazu.

00:31:07: Indem wir über in dem neuen Buch das Kapitel heißt Werde du krank sagt die Seele zum Körper.

00:31:14: auf uns hört er nicht.

00:31:16: und in diesem Buch haben wir einen Mann interviewt der heißt David Hanscom.

00:31:22: Der hat ganz viel Rückenopäes durchgeführt früher einer der besten Chirurgen in Seattle gewesen bis er irgendwann gemerkt hat Die Heilungsquote bei Rückenops ist ziemlich gering.

00:31:33: Der hat durch eine eigene Geschichte, der hat auch ganz viele Dinge mit sich rumgetragen und hat durch seine eigene Geschichte dann irgendwann angefangen anders mit sich zu arbeiten.

00:31:41: Und irgendwann noch anders mit den Patienten, der operiert keine Rücken mehr sondern er arbeitet quasi nur noch mit einer Methode die aus meiner Sicht der von dem John Sarnow sehr ähnlich ist.

00:31:52: wo es darum geht wie kriegen wir das unterbewusste ins Bewusstsein?

00:31:57: Eine Technik die wir in unserem Buch beschreiben nennt sich Expressive Writing.

00:32:04: Und Expressive writing ist einfach, du setzt dich hin und schreibst oder machst es regelmäßig?

00:32:09: Die ursprüngliche Form von Expressive Writing ist so dass man sich, keine Ahnung vier Tage hintereinander hinsetzen zu irgendeinem Thema.

00:32:15: was aufschreiben das verändert schon etwas.

00:32:19: Aber wenn Du so richtig krasse Sachen mit Dir rumträgst dann reichen nicht vier tage sondern dann solltest Du über Wochen oder über Monate Dich jeden Tag hinschreiben und alles was Du in Dir rumträgst was irgendwie ein Stress sein könnte Aufschreiben ... zwanzig Minuten aufschreiben, am besten danach zerreißen wegwerfen damit es niemand liest.

00:32:37: Und was dadurch geschieht ist dass das unterbewusste im Laufe der Zeit quasi ins Bewusstsein gelangt verarbeitet wird und dadurch die Macht dessen immer geringer wird.

00:32:52: Also die Macht dessen im Sinne von, die emotionale Aufladung wird gering und dadurch verringern sich die emotionalen Symptome, äh die körperlichen Symptomen.

00:33:01: Und warum ich das gerade so erwähne ist weil da es einfach auch etwas ist was uns tatsächlich verloren gegangen ist.

00:33:07: Wenn wir heute etwas Unangenehmes erleben, was machen wir?

00:33:11: Am besten früher sind die Leute shoppen gegangen heutzutage gucken sie YouTube.

00:33:15: Wir lenken uns ab!

00:33:17: Also wir gucken immer, dass wir etwas erleben was sich angenehm anfühlt weil wir von dem Unangenehmen ausweichen weil wir das nicht spüren möchten.

00:33:25: Und zugleich manche Dinge müssen gefühlt werden.

00:33:28: also wenn jemand verstirbt der mir nahesteht oder wenn eine Liebe kaputt geht die wichtig war oder wenn ich ein Unternehmen verlassen den mich nicht so wohlgeführt habe oder war es auch immer.

00:33:40: Wir sind aber heutzutage so oft in Vermeidungsstrategien und das ist viel leichter als früher noch dass vieles von dem ungefühlten, nicht mehr gefühlt werden kann und das kann dann tatsächlich auch zu körperlichen Symptomen führen.

00:33:56: Und das ist nochmal eine ganz andere Arbeit als das über was wir jetzt... Also diese neuen Feldern-Matrix, über die ich gerade gesprochen habe, eine Geist-, Gehirn-, Körper und dann die verschiedenen Formen von Stress.

00:34:07: Das ist ja eine Form von... Man spricht aber die Realität, außerhalb dessen auch noch andere Faktoren.

00:34:17: Es gibt ja nicht nur den Stress, sondern es gibt einfach irgendwelche Erfahrungen die wir im Leben machen.

00:34:22: und wenn wir die nicht... oder um das vielleicht nochmal ganz groß zu machen man ist ja jetzt nicht immer nur wegen Stresskranken, aber es gibt auch andere Fakten.

00:34:30: Man kann eine blöde Genetik haben Gibt es auch ein Kapitel in unserem Buch.

00:34:34: Man kann sich einfach eine fiese Krankheit einfangen für manche Menschen, die wurden von Covid total zerlegt.

00:34:41: Bei manchen Menschen ist das eine ganz fiese Grippe.

00:34:44: Für manche ist es irgendwie ne Zeckenbiss und was auch immer.

00:34:49: Es gibt ganz viele andere gute Gründe gut jetzt am Anfang zu erreichen.

00:34:53: aber es gibt viele weitere Gründe, die dazu führen können dass unser Körper eine Disbalance kreiert.

00:35:00: Aber einer der Hauptgründe... und der unseren Körper quasi eine Disbalance bringt, ist Stress heutzutage.

00:35:08: Und deswegen – ich mal guckt euch das an!

00:35:11: Wir wissen inzwischen mental issues oder mentale Gesundheit bei Jugendlichen in den USA ist ein Riesenthema.

00:35:18: Und wir wissen in zwischen.

00:35:19: es gibt nicht nur Kursalitätsstudien, sondern Korrelation, sondern Kursaltitätsstudien.

00:35:24: Wir wissen, inzwischen Social Media hat einen wichtigen Einfluss darauf dass es diesen Jugendlichen nicht so gut geht.

00:35:30: Schaut euch mal an, wenn man Jugendliche heutzutage erlebt.

00:35:35: Wie sehr da über Stress oder Mental Load?

00:35:39: Das kannten wir noch alles in unserer Jugend nicht weil wir diese ganzen zusätzlichen Stressoren nicht hatten die wir heute so erleben.

00:35:47: Wir sind als Gesamtgesellschaft einfach labiler geworden und ein großer Einfluss davon ist dieses always on.

00:35:56: die regelmäßigen Dopamin-Shots Haben

00:36:00: wir uns neulich darüber unterhalten, Tim und ich.

00:36:03: Da waren wir uns nicht so ganz einig.

00:36:04: Ich bin jetzt ein Kind der Achtzigern, da war der kalte Krieg ja auch auf dem Pieck.

00:36:09: Also die Gefahrensituationen war sicherlich auch präsent, sag' ich mal.

00:36:15: Gleichzeitig sage ich auch immer, wir müssten eigentlich die absoluten Hobby... Nicht Hobbyoptimisten sondern wir müsse eigentlich sowas von optimistisch sein weil wir eine Revolution erlebt haben, die friedlich abgelaufen ist.

00:36:26: Das ist eigentlich ein Wunder wenn man mal heute darauf guckt Und gleichzeitig so ein Thema wie Mobbing gab es früher schon.

00:36:33: Es gab wahrscheinlich noch mehr richtig und falsch, zumindest in meinem Erleben.

00:36:41: also da gab's glaube ich so dieses Generationserleben war ja sehr homogen.

00:36:47: Ja das Leben

00:36:49: war einfacher fand ich.

00:36:49: Wann bist du geboren Jule?

00:36:50: Das sag'

00:36:54: ich jetzt nicht so in den Podcasts... Also sagen wir's mal so, ich glaub viele Stressoren waren total da.

00:37:02: Aber es gab ja auch gleichzeitig viel Tabus.

00:37:04: also wenn ich dran denke dass jetzt ... Wenn Leute homosexuell waren oder wenn keine Ahnung sie so scham scheiße sorry wenn ich das sage.

00:37:14: Also unverheiratete Paare mit einem Kind oder was auch immer ist ja heute schon leichter oder da ist ja schon.

00:37:21: durch dieses Durchdurch unsere Entwicklung haben wir ja verschiedene Lebensmodelle die wir leben können, Gott sei Dank.

00:37:31: Würde ich jetzt behaupten.

00:37:32: also zumindest ist da glaube ich die größere Toleranz da und wenn ich mich noch dran erinnere auch die politische Meinung ist glaube ich wesentlich heterogener als das früher war... Also ich glaube früher war mehr stigmatisiert so.

00:37:49: Ich weiß nicht ob es leicht aber also ich weiß nicht Ob wir nicht früher ganz einfach dieses Thema total stigmatisiert haben weil wenn da jemand zum Psychologen ging oder wenn da jemand eine psychische Krankheit entwickelt hat, dann hat man tunlichst versucht die nicht zu thematisieren.

00:38:05: Oder auch in einem Krebs.

00:38:07: Die Frau wie hieß so Schell, die deutsche Krebshilfe gegründet hat, wollte ja dieses Thema aus der Stigmatisierung rausholen und gleichzeitig hat sie ihre eigene Krebserkrankung dann eben recht lange verheimlicht.

00:38:24: also ich glaube wir hatten schon viel, viel... also viel Stress.

00:38:32: Oder wenn ich auch mal an meinen Großvater denke, der sagte immer, wenn er Leute irgendwo sitzen sah, wieso arbeiten die nicht?

00:38:39: Also dieses permanente Busy-Sein oder so da sind wir ja schon irgendwie auch ein Stück weiter.

00:38:44: und gleichzeitig glaube ich dass wir aber verbundene waren.

00:38:50: Und

00:38:53: ich glaube sie hatten einen anderen.

00:38:55: hat einen anderen Stress an der einen oder anderen Stelle.

00:38:59: Aber ich weiß gar nicht, ob wir so viel mehr Stress haben, wenn ich jetzt ehrlich bin.

00:39:04: Also ich sage mal so, ich stelle mich daneben und denke so, früher war das schon auch krass.

00:39:11: Also kalter Krieg!

00:39:12: Und wenn du da glaube ich ein anderes Lebensmodell als die, die das Elbgattensplitting-Familienmodell hattest... Jetzt räusche ich hier voll die Phrasen.

00:39:22: Aber dann war das ja schon auch Stress?

00:39:28: Ja, und zugleich wie wir damit... was es mit uns gemacht hat, war anders.

00:39:34: Wir sehen in den letzten Jahren einen signifikanten Ansicht.

00:39:37: Also Grundnummer eins für Frühverwendung ist nicht mehr Rücken sondern sind psychische Erkrankungen Und das hat sich schon deutlich verändert in den vergangenen Jahrzehnten.

00:39:47: die, dass die Anzahl der psychischen Erkrankungen hochgegangen ist.

00:39:50: Es sind aber auch noch andere Sachen in Standard.

00:39:52: Wir sind tatsächlich auch in einer Welt, wo unsere Körper viel mehr in die Knie gehen.

00:40:00: Also die Anzahl von Entzündungserkrankung beispielsweise hat sich in den letzten Jahrzehnten signifikant verändert.

00:40:09: Es hat sich nachweislich... beispielsweise die Glutenensensitivität.

00:40:15: Das ist keine eingebildete Geschichte, wenn man hat Blut von eingefrorenen Soldaten aus den neunzehntvierziger Jahren mit Blutfondsoldaten, ich glaube um die Jahrtausendwände untersucht und konnte sehen dass sich die Anzahl oder die Menge der Antikörper gegen Gluten... Wir reden nicht von dieser krassen Zeliakis sondern einfach eine Glutensensitativität.

00:40:40: Die ist um den Faktor fünf gestiegen.

00:40:43: Was vielleicht damit zu tun hat, dass wir heute andere Arten von Weizen zu uns nehmen der quasi gekreuzt wurde, denen es so nicht gab.

00:40:51: Also wir leben insgesamt in einer Welt die uns nicht mehr so gut tut und die bedrohlicher für uns geworden ist.

00:40:57: Nicht nur psychisch sondern auch auf einer reinkörperlichen Ebenebenung.

00:41:01: das sehen wir an dem steigenden Maß von Erkrankungen auch.

00:41:08: und die machen uns natürlich auch.

00:41:10: Also wenn du ständig Trigger in dir hast, wollen wir einen höheren Gluten-Sanivität oder erhöhte Entzündungswerte oder das sind ja alles kleine Trigger, die machen was mit deinem System.

00:41:20: Und am Ende des Tages lernen wir immer wieder beim Gehirn.

00:41:24: Wenn das Gehirnt getriggert wird, also rein biologisch getrigert wird dann bricht es einfach psychisch weg.

00:41:30: Also psychische Erkrankungen sind ganz oft ein Ausdruck von... biologischen Disbalance.

00:41:37: Die können natürlich auch daherkommen, wenn du eine traumatisierte Erfahrung gemacht hast dann kann die traumatisierende Erfahrungen im Laufe der Jahre dazu führen dass sich die Biologie in deinem Körper verändert also ich das sich tatsächlich vielleicht mehr Erzündungsbotenstoffe ausgeschüttet werden weil du subversiv subtil Stress erlebst und das wiederum verändert irgendwann Neue Information und zack, dann hast du eine dieser psychischen oder mentalen Erkrankungen.

00:42:12: Also da heißt es glaube ich nur einen Ausdruck von vielen Dingen die auf uns wirken.

00:42:18: und unsere größte Herausforderung ist einfach wie schaffen sie in dieser Zeit all dem was das so auf uns einwirkt etwas entgegen zu wirken oder entgegend zu setzen.

00:42:30: Und darum geht's?

00:42:32: Darum gehts in unserem aktuellen Buch zum bisschen ein Verständnis dafür zu bekommen, worauf könnte ich achten?

00:42:40: Wo kann ich interminieren.

00:42:42: Was macht einen Unterschied?

00:42:43: Wir haben eine ganz tolle Epigenetikerin Isabel Monsoui von der EDH an Zürich auch interviewt.

00:42:52: Deren Doktorvater Nobelpreisträger war Erik Kandel und sie sagte auch Mensch manchmal sagen wir gar nicht so viele neue Dinge.

00:42:59: Aber sie sagt, wenn wir sie aus unserer Sicht der Epigenetik beispielsweise erklären zum Beispiel das biologisch angebautes Essen oder Nahrung und dann am besten noch sehr quasi unterschiedlich mit unterschiedlichsten Farben.

00:43:15: Sie sagte wie wir sehen dass sich das sehr positiv auf unser Epigenom auswirkt.

00:43:20: Sagt wie erzählen ja jetzt nichts Neues?

00:43:22: Das wissen die Leute ja!

00:43:24: Dass es eigentlich gesund ist Aber dadurch, dass wir es jetzt auf eine andere Art und Weise erklären.

00:43:30: Dadurch das wir ein Warum dazugeben.

00:43:33: ist es vielleicht leichter das anzuwenden?

00:43:35: wenn ich weiß was Sport mit mir macht?

00:43:38: Wenn ich weiß Was schlafen in mehr Macht wenn Ich weiss was bestimmte Formen von Kohlenhydrate Mit Mir Machen Wenn Ich Ein Verständnis Dafür habe warum Bestimmte Art Von von Fetten für Mein Körper Gut Und was die Andere mit?

00:43:51: also wenn ich dieses ganze Warum habe fällt es mir vielleicht leichter an bestimmten Stellen nachzujustieren, wenn mir das wichtig ist.

00:44:00: Und das ist natürlich die große Frage haben die Leute Bock sich damit zu beschäftigen?

00:44:06: Das war übrigens einer und meine Antwort ist ich glaube ja.

00:44:11: Also was ich gemerkt habe vor ein paar Jahren als ich angefangen hab mich mit diesem ganzen Thema der Gesundheit noch mehr zu beschäftige und in meinen Trainings dann teilweise über Gesundheitsthemen gesprochen hat gefühlt bei thirty bis forty Prozent der Menschen gegen die Ornden auf und wurden dann ganz groß, weil jeder irgendetwas hat.

00:44:26: Nicht jeder aber diese thirty bis vierzig Prozent wo ich merkte die gehen in Resonanz.

00:44:32: ob es ein Schlaf Verdauung Schmerzen Blutrufdruck jeder hatte irgendwas.

00:44:40: das wäre cool wenn ich daran was verändern könnte.

00:44:44: Da gehen wir den Menschen was an die Hand und das Schöne ist, wie wir dieses Buch geschrieben haben.

00:44:49: Dass wir sagen ihr kriegt etwas an die hand was euch ein bisschen unabhängiger macht von Ärzten.

00:44:56: Also was mich wundert ich hätte erwartet dass wir bei Amazon jetzt ganz viele kritische Rezensionen bekommen von irgendwelchen Ärzte die sagen was schreiben sie da?

00:45:07: es kann nicht sein ist bisher ausgeblieben.

00:45:11: Aber ich bin mir sicher, dass es Ärzte gibt die wenn sie dieses Buch in die Hand nehmen sich sehr auf die Füße getreten fühlten.

00:45:17: Sondern das Schöne ist aber wir haben das Buch.

00:45:19: also Stefan mein Koautor ist Gründungsmitglied der europäischen Gemeinschaft für funktionelle Medizine.

00:45:25: Funktionale Mediziner sind Ärzten die quasi weit über den Tellerrand hinaus blicken kommt aus den USA, fragt schon bei diesen.

00:45:32: Also es ist eine Zusatzausbildung für Ärzte und wir haben fünfzehn oder sechzehn Testleser gehabt Professor von der medizinischen Hochschule Medizinische Journalisten verschiedenste Arten von Ärzten aber auch High Praktika aber auch normale Menschen die keine Ahnung was haben um wirklich im Vorfeld gegen zu checken.

00:45:54: Ist das was wir da geschrieben haben?

00:45:57: Wirklich Wasserdicht weil Meine oder unsere Sorge war, dass wir sagen das was wir hier als Buch veröffentlichen.

00:46:05: Das kann manchen Menschen echt sauer aufstoßen die sagen Was mischt ihr euch da jetzt ein und warum ist mein Patient mit eurem Buch jetzt bei uns?

00:46:14: Und deswegen haben wir das so viele Menschen gegen lesen lassen... ...und tatsächlich an allen oder anderen Stelle noch mal fein getuned um sicher zu sein.

00:46:26: Ja das ist so ein bisschen der Gedanke also Menschen was an die Hand zu geben, dass sie wieder ein höheres Maß an Selbstwirksamkeit haben.

00:46:35: Und was aber auch wichtig ist, dass die Menschen diesen Buch lesen, die müssen natürlich einen Mindset haben und das Mindset darf nicht sein ich gebe meine Gesundheit in die Hände anderer Menschen denn für meine gesundheit bin ich selbst verantwortlich.

00:46:50: Also ich persönlich muss was tun, wenn ich merke.

00:46:53: Ich will gesund bleiben oder ich will gesünder werden und ich muss leistungsfähiger bleiben werden.

00:46:57: Und jetzt einfach zu einem Arzt gehen und sagen der macht das funktioniert nicht.

00:47:02: Das haben wir schon bei Otto von Bismarck gesehen.

00:47:05: Otto von Bismarck war ja der hatte Gicht Schlafstörungen Entzündung sonst was.

00:47:09: dem ging es ganz schlecht.

00:47:10: dann hat er einfach sein Leben.

00:47:11: also wir reden Von der Zeit, da gab es dieses ganze Lifestyle-Gedöns noch gar nicht.

00:47:17: Dann gab's die ganzen Frauen und Männer Zartschreffen nicht.

00:47:19: Der hat einen Lifestyle Change gemacht sich anders ernährt anderen Schlaf weniger Alkohol mehr Bewegung und wurde dann zu diesem starken eisernen Kanzler.

00:47:29: so der hat damals schon seine Gesundheit in die eigene Hand genommen.

00:47:34: was ich glaube ist auch total Gut, dass man eben eine Idee hat was man tun kann.

00:47:40: Also was man quasi für sich und seine Gesundheit tun kann oder für den jeweiligen Zustand, den man da hat und den man gegebenenfalls ändern möchte.

00:47:49: Und ich finde es auch immer sehr motivierend teilweise beispielsweise wenn ich jetzt an Sport denke Wenn du das Bewusstsein darüber hast, dass du eine Krebsvorsorge betreibst Dass du Stress reduzierst, dass dir etwas Gutes tust.

00:48:07: auch wenn sich in dem Moment vielleicht nicht so anfühlt, finde ich es schon... Ich glaube das braucht ein bisschen Zeit um das irgendwie in Sicht zu integrieren.

00:48:18: Ich glaube aber auch dass man, wenn man eben Ansatzpunkte hat da ja auch gut mitarbeiten kann.

00:48:25: und auch glaube ich jeder gerne damit arbeiten möchte.

00:48:27: und derjenige den nicht damit arbeiten möchtet ist letztendlich auch okay.

00:48:34: derjenige trägt dann ja die Konsequenzen, aber ich glaube das ist total wichtig dass wir uns selbst ermächtigen oder in eine Selbstwirksamkeit auch reinkommen.

00:48:43: Weil früher bist du zum Arzt gegangen und du hattest irgendwas und derjenig sagte dann naja sie haben viel Stress.

00:48:48: und dann saß ich mal als Patient da und dachte so Ja und jetzt?

00:48:53: Gebt mir was

00:48:54: in die Hand!

00:48:55: Es war ein No-Brainer.

00:48:56: also es kommt alles von Stress.

00:48:58: aber was bedeutet das?

00:49:00: Wie kann ich es denn ändern?

00:49:01: Und diese Aussage von Ärzten, die dann sagen ja sie haben zu viel Stress und oft ist das auch so eine Generalentschuldigung.

00:49:12: Da müssen wir nichts machen oder da kann man nichts machen.

00:49:16: Oder ich hatte zumindest immer das Gefühl dass er so ist.

00:49:20: Ich glaube dem entgegen steht jetzt genau das was du gesagt hast was wir eben aus der Neuro-Wissenschaft kennen was du jetzt auch mit ganz vielen anderen in diesem Buch zusammengefasst hast, dass man dagegen aktiv etwas tun kann.

00:49:37: Und das das auch wissenschaftlich belegbar ist beispielsweise bei Meditation.

00:49:43: Ich glaube früher habe ich immer gedacht okay das sind die Leute, die jetzt dann irgendwie kurz vom Abheben sind und auf Nagelbrettern schlafen oder so.

00:49:52: aber selbst das hat ja auch einen positiven Effekt.

00:49:57: Ich glaube, das ist das Wichtige und vielleicht hat auch alles seine Zeit.

00:50:00: Und wenn wir jetzt eben in dieser wirklich sehr herausfordernden Zeit Möglichkeiten haben damit umzugehen und auch aktiv umzugehnen, ich glaube es ist schon ein großer Gewinn also zumindest im meiner Welt.

00:50:13: Ich finde damit haben wir auch einen schönen Abschluss gemacht.

00:50:16: Wir sind ja angefangen von was ist eigentlich das Problem?

00:50:19: Was auf verschiedenen Ebenen Körper-, Geist- und Nervensystem haben geguckt, was ist ein gesunder Zustand?

00:50:27: Was ist das ein Zustand der nicht mehr gesund ist.

00:50:31: Und wie ist der Weg dahin?

00:50:33: Und was kann man auf dem Weg dorthin aus verschiedensten Perspektiven selbst für sich tun wenn man noch gesund ist?

00:50:40: Also weil man schon im Krankheitsbereich ist braucht es natürlich Ärzte und Therapeuten und alles.

00:50:45: Aber was kann ich tun, wenn ich gesund bin und merke Ich habe vielleicht hin und wieder stressige Situation.

00:50:52: Ich glaube, da war eine ganze Menge drin heute was unsere HörerInnen für sich einfach mal mitnehmen können.

00:50:59: Wenn das Interesse da ist und da bin ich natürlich auch sehr darauf gespannt wie groß das Interess an den Themen ist und wie auch die Resonanz dazu ist.

00:51:08: also da würde ich mich auch über Feedback freuen von unseren Hörern Innen Und ich finde damit könnten wir eigentlich gut die Folge abschließen.

00:51:17: so wie geht es dir damit?

00:51:19: Ja

00:51:20: Also ich könnte jetzt noch fünf Stunden weiter sprechen, aber ich glaube so viel.

00:51:23: Da müssen wir dich nochmal einladen oder nicht missen, sondern da würden wir uns freuen wenn du nochmal kommst.

00:51:29: Ich glaube es ist auch schön rund, was wir hier den Hörerinnen mit an die Hand geben können.

00:51:37: Deshalb würde ich gerne die Abschlussfrage stellen.

00:51:40: Sebastian!

00:51:41: Für was bist Du heute dankbar?

00:51:45: Für was bin ich heute dankba... Es gibt so viele schöne Dinge.

00:51:52: Ich bin dankbar zum Beispiel, der Grund warum mein Telefon geklingelt hat und es gerade auch geklingeln hatte ich glaube das endlich meine neuen Pflanzen für den Garten gekommen sind über die da warte ich jetzt schon zwei Wochen drauf.

00:52:04: Da will ich dankbar wenn sie da sind!

00:52:06: Ich bin total dankbar dass ich was cooles heute bestellt habe Was ich mit meinem Sohn der ist elf Jahre alt demnächst spielen kann.

00:52:15: da freue mich immer wenn ich irgendwas finde Cooles, was wir miteinander machen können.

00:52:23: Weil das bei so einem Elfjährigen sich sehr oft irgendwie auf Dinge fokussiert die mit dem Bildschirm zu tun haben und alles, was ich so drum herum finde.

00:52:31: da habe ich heute etwas gefunden, dafür bin ich dankbar.

00:52:35: Und ja, und ich bin dankbar dass ihr mich solange hat ausreden lassen weil ich weiß, dass es manchmal doch sehr viel Text auf einmal ist und den Zugehörter.

00:52:46: Danke!

00:52:46: Tim,

00:52:49: für was bist du heute dankbar?

00:52:52: Ja ich bin heute sehr dankbar dafür dass wir mal über das Thema Achtsamkeit oder das Thema Was kann ich auch tun schon vorsorglich mental gesund zu bleiben.

00:53:06: Das ist ein Thema was mir auch selber sehr am Herzen liegt wo ich viel Interesse daran habe und mich auch schon längere Zeit mit beschäftigen mit dem Thema.

00:53:15: und da bin ich sehr dankbar für nochmal ganz verschiedene Perspektiven, von die ihr sehr schön auf den Punkt gebracht, Sebastian gehört zu haben.

00:53:24: Und ich bin total dankbar dafür dass wir die Zeit genommen haben was zu uns im Podcast zu kommen.

00:53:28: Mein zweites Mal sogar bei uns...

00:53:31: Ich komme auch ein drittes mal wenn ihr mögt!

00:53:33: Ja,

00:53:34: total gerne.

00:53:35: Sehr gerne.

00:53:37: Vielen Dank dafür, Sebastian.

00:53:39: Gerne.

00:53:40: Wofür bist du heute dankbar?

00:53:44: Ich bin für natürlich dankbar, dass du gekommen bist und dieses spannende Thema mitgebracht hast was uns glaube ich allen gut tut.

00:53:52: Und auch so hilfreiche Dinge an die Hand gegeben hast wie wir mit Stress umgehen können oder wo dran wir es auch merken.

00:54:05: Manchmal merke ich gar nicht, dass ich gestresst bin.

00:54:07: Sondern Handel nur so und ich fand es sehr hilfreich, dass du da sehr konkrete Sachen benannt hast oder sehr gut gesagt hast hier.

00:54:18: Da kannst du ansetzen oder so merkst du ist und das sind die Indikatoren und das passiert finde ich persönlich sehr hilfreich.

00:54:26: Und gleichzeitig bin ich dankbar, dass sich tatsächlich am Jahresende des letzten Jahres irgendwie für mich selber auch gesagt habe, ich möchte aktiv mit Stress umgehen und ich möchte da Dinge ändern.

00:54:38: Und da bin ich auch sehr konsequent dabei.

00:54:42: und die sind, ich glaube schon integriert und das fand ich gut.

00:54:46: wenn ich dir zugehört hab konnte ich quasi so Haken machen.

00:54:49: ja genau probiere ich, probier ich aus.

00:54:52: ach das kann ich noch ein bisschen verändern.

00:54:53: Ich fand es sehr hilfreich.

00:54:54: vielen lieben Dank dafür

00:54:56: Sehr gerne.

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